DIE OBLIGATORISCHE UNFALLVERSICHERUNG (UVG)

Beginn des Versicherungsschutzes

Ab Antritt der Arbeit bzw. ab dem Zeitpunkt wenn sich der Versicherte auf den Weg zur Arbeit begibt.

Ende des Versicherungsschutzes


Der Versicherungsschutz endet mit dem 30. Tag, an dem der Anspruch auf mindestens den halben Lohn oder Lohnersatz aufhört.

Abredeversicherung

Der Versicherungsschutz für Nichtberufsunfälle kann durch eine sogenannte Abredeversicherung um weitere 180 Tage verlängert werden, wenn diese innerhalb der 30-tägigen Nachdeckungsfrist, nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses, vereinbart wird.

Versicherter Verdienst

Der Versicherte Verdienst beträgt CHF 148‘200.00 (Stand 2018). Dieser wird vom Bundesrat bestimmt.

Wer ist obligatorisch versichert?

Obligatorisch versichert sind alle in der Schweiz beschäftigten Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. Als Arbeitnehmende gelten Personen, die eine unselbständige Erwerbstätigkeit gemäss den Kriterien der AHV ausüben. Teilzeitangestellte, deren wöchentliche Arbeitszeit nicht mindestens 8 Stunden erreicht, sind nur gegen Berufsunfälle (wozu in diesem Fall auch Unfälle auf dem direkten Arbeitsweg zählen) versichert. Zu den Versicherten gehören auch:

- Hausangestellte
- Reinigungspersonal in privaten Haushaltungen
- Heimarbeiterinnen und Heimarbeiter
- Lehrlinge, Praktikantinnen und Praktikanten, Volontäre und Personen, die zur
  Abklärung der Berufswahl bei einem Arbeitgeber tätig sind (Schnupperlehrlinge)
- Personen, die in Lehr- oder Invalidenwerkstätten tätig sind
- Akkordanten und Reisevertreterinnen und Reisevertreter, wenn sie nicht
  Selbständigerwerbende sind
- Arbeitnehmende in der Landwirtschaft
- mitarbeitende Familienmitglieder des Arbeitgebenden, wenn sie einen
  Barlohn beziehen und/oder Beiträge an die AHV entrichten
- Pensionierte (AHV-Bezüger), die als Angestellte weiterarbeiten, auch wenn
  keine Beiträge an die AHV entrichtet werden
- Mitglieder von Verwaltungsräten, die im Betrieb tätig sind, für diese Tätigkeit.

Anspruch auf Leistungen


Die Versicherten haben Anspruch auf Leistungen der obligatorischen Unfallversicherung bei:

- Berufsunfällen
- Nichtberufsunfällen
- Berufskrankheiten

Pflegeleistungen und Kostenvergütungen

- Ambulante Heilbehandlung
- Taggeld UVG, ab 3. Tag 80 % des versicherten Verdienstes
  (bei Teilinvalidität entsprechend weniger
- Invaliden- und Hinterlassenenrenten, 80 % des versicherten Verdienstes
  (bei Teilinvalidität entsprechend weniger)
- Integritätsentschädigung
- Hilflosenentschädigung

DIE UNFALL-ZUSATZVERSICHERUNG (UVG-Z)

Der
Leistungskatalog und der maximal versicherte Lohn der obligatorischen Unfallversicherung sind begrenzt.

Wir bieten Ihnen die Bedürfnisgerechte individuelle Leistungserweiterungen an, bei welchen Sie als verantwortungsvoller Arbeitgeber alle Ihre Angestellte oder zumindest einzelne Personengruppen versichern können.

In der UVG-Zusatzversicherung sind folgende Leistungen in Ergänzung zur obligatorischen Unfallversicherung zu versichern:

- Taggeld ab 1. Tag in gewünschter Höhe
- Invaliditäts- und Todesfallkapital, als Ergänzung zu den UVG-Rentenleistungen
- Heilungskosten halbprivat oder privat
- Versicherung von nicht obligatorisch versicherten Lohnbestandteilen
  (UVG Überschusslohn)
- Versicherungsschutz für allfällige Kürzungen der obligatorischen
  Versicherungsleistungen
- Zahnbruchschäden, die durch die obligatorische Unfallversicherung nicht gedeckt sind
- etc.

Weitere Zusatzleistungen

Übernahme von Kosten aus früheren Unfällen können speziell vereinbart werden. Wir beraten Sie gerne in Ihren Anliegen und bieten Ihnen Versicherungslösungen welche passend auf Ihre Bedürfnisse zugeschnitten sind.

 
WIR SIND ERREICHBAR ...

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